Hallo Zusammen,
wie schon berichtet, haben sich bei mir (55 Jahre) trotz 3 Kursen VCD Therapie ab Juli 2011 mit anschließender HD-Chemo und autologer SZT im Dezember 2011 weiter oder erneut Osteolysen gebildet.
Die Beurteilung des MR-Suchscan liegt mir jetzt vor: darin werden neue, sowie progrediente Infiltrationen in der BWS und LWS mit Herdbefunden im BWK3, LWK3,5, sowie diffuser Infiltration in BWK 5,6,8-12, vereinbar mit Myelominfiltrationen, beschrieben. Weiterer Myelomherd in re. Os.
Als Vergleich wurde jedoch die Voruntersuchung vom März 2011 herangezogen.
Aktuelle Blutwerte (Auszug) sind trotz Läsionen der Knochen im Normbereich:
Serumproteindiagnostik/MG
Immunifixation Verlaufskontrolle
Fr.Leichtk. Kappa im SE mg/l 7,0
Fr.Leichtk.Lambda im SE mg/l 13,8
Kappa/Lambda (frei) Quotient 0,51
Immunglobulin G 9,19
Protein-Elektrophorese
Albumin % 63,5
Alpha-1-Glob % 3,6
Beta-Glob. % 10,3
Gamma-Glob. % 13,7
ß (ges.) im SE g/l 73,0
Jetzt wurde noch ein Spezial Skelett-CT angefertigt, dessen Auswertung leider erst im Mai erfolgt.
Mir fällt es sehr schwer die Zunahme der Osteolysen zu bewerten.
Ich frage mich, wie ist es doch möglich, dass das Myelom in den Knochen weiter aktiv war, obwohl mit Chemo/HD behandelt wurde und ich seit 11 Monaten 1x monatlich Zometa erhalte?
Nach der SZT bekam ich aufgrund guter Blutwerte keine Erhaltungstherapie, man bescheinigte mir eine CR!
Nun muss wohl aufgrund des MR dringend über eine Therapie entschieden werden. Aber es geht hier alles sehr langsam voran, man fühlt sich sehr verlassen und unaufgeklärt. Die langen Wartezeiten sind nicht gut für die Psyche.
Der nächste Arzttermin, damit Auswertung CT und hoffentlich Besprechung weiter Therapie ist erst Anfang Mai!
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und wie wurde behandelt?
Liebe Grüße!
Yvonne
(siehe auch 1. Beitrag unter Rubrik Therapie: Fortschritt von Osterlysen nach erster autologer Stammzellen-Theraphie vom 15.04.12)