Ich habe mal vor ca. 2 Jahren den folgenden Text an einen berühmten MM Prof. in Deutschland gesendet.
Ich möchte den Text hier nochmal reinstellen zum Nachdenken.
Vielleicht kann einer ja meine Frage beantworten?
Die Mayo Klinik hat in Erhebungen 2006 festgestellt, das MGUS in der Gesamtpopulation häufiger vertreten ist als in früheren Studien angenommen.
Von allen über 50 jährigen haben demnach 3,2 Prozent MGUS.
Das wären 3200 MGUS pro 100000 Menschen.
Von allen über 70 jährigen haben demnach 5,3 Prozent MGUS.
Das wären 5300 MGUS pro 100000 Menschen.
Von allen über 85 jährigen haben demnach 8,9 Prozent MGUS.
Das wären 8900 MGUS pro 100000 Menschen.
Bei diesen Zahlen wird auch deutlich warum MM in höherem Alter häufiger diagnostiziert wird, weil so meine ich die Vorstufe von MM immer MGUS ist.
Von denjenigen die aus MGUS wiederum eine maligne Krankheit entwickeln sind 70 Prozent die ein MM entwickeln. Der Rest Amyloidose, M. Waldenström, CLL etc.
Wenn man jetzt z.B. die über 50 jährigen mit 3200 MGUS/ 100000 betrachtet und davon ausgeht, das davon 1 Prozent jährlich eine maligne Krankheit entwickeln, dann wären demnach 32 pro 100000 betroffen. Davon dann 70 Prozent MM wären ca. 22 MM Übergänge pro 100000 pro Jahr.
Wir haben aber gelernt, das nur ca. 4 pro 100000 pro Jahr mit MM neu diagnostiziert werden. Wo bleiben da die Restlichen, werden diese nicht oder viel zu spät diagnostiziert. Die Zahlen passen da nicht so recht zusammen!!
Wo mache ich da den Rechenfehler bzw. den Betrachtungsfehler??
LG
RS
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
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