Liebe/r Gast,
grundsätzlich gibt es keine Erkenntnisse darüber, dass das Myelom direkt vererbbar ist. Einige Veröffentlichungen sprechen aber von einer "familiären Häufung".
Es schadet also aus Vorsichtsgründen nicht, sich regelmäßig mit Blick auf die Erkrankung des Vaters durchchecken zu lassen. Die Erkankung ist im Normalfall im Blut nachzuweisen - wenn man bei der Analyse auch danach sucht. Ein normales Blutbild ist zu wenig aussagefähig. Du solltest also künftig deine Ärzte konkret auf die Erkrankung deines Vaters ansprechen.
Welche Ursache deine Rückenschmerzen haben, ist natürlich hier im Forum nicht zu beantworten. Ein Besuch beim Orthopäden ist notwendig, um die Ursache zu klären.
Wenn du dich auf den Seiten der APMM etwas intensiver umschaust, findest du im linken Verzeichnisbaum eine Fülle von Informationen zum Myelom, auch zur Diagnostik, die bei dieser Erkrankung oftmals kompliziert und langwierig ist. Mit diesen Kenntnissen kannst du nicht nur für dich Vorsorge betreiben, sondern auch deinen Vater beim Kampf gegen die Erkrankung unterstützen.
Euch alles Gute und liebe Grüße,
Margret