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Marierex antwortete auf Verdachtsdiagnose auf Metasten
23 Apr. 2013 19:08
  • Marierex
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    10 August 2026
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Hallo Jürgen,

Danke das du dir Zeit genommen hast um mir eure eure Vorgehensweise mit einigen Neu-Mitgliedern ,eine Stück näher zu bringen,das weiß ich jetzt sicher besser zu schätzen als davor,

das lehrt mich wiederum niemals zu vergessen
,dass ich alle meine Sorgen nicht auf einen Menschen ,sondern dem Herrn selbst werfen soll,denn nicht die Menschen,sondern Gott allein sorgt für mich.

Ihr solltet dagegen verstehen,dass wenn hier jemand Neu zugekommen ist, ihr aber ihm wieder verstehen noch akzeptierten wollt,
dass es noch lange kein Grund ist, ihn oder sie als psychisch labil zu bezeichnen, i
ich möchte auch dich Jürgen gerne zitieren ,bevor ich die Seite hier liebend gerne verlasse:

Du schreibst :

Ein psychologisches Gutachten oder gar eine Psychoanalyse kann über dieses Medium kaum erstellt werden, ganz gleich, welchen beruflichen Hintergrund jemand dafür hat. Wird es doch im Ansatz versucht, dann sicher nicht in böser Absicht.

Hab keine Angst vor uns, wir sind auch nur Menschen mit den üblichen Fehlern und wollen Dir bestimmt keine Schwächen einreden. Entsteht dieser Eindruck bei Dir, zuck mit den Schultern und schieb es unserer Unzulänglichkeit in die Schuhe".

Hier solltest du lieber Jürgen etwas begreifen ,
ich verlasse die Seite nicht wegen Angst vor euch,denn besser ist mit meine eigenen Schwächen zu leben als mit falschen Forum-Freunden.

Ich muss auch nicht vor der ungewisse Zukunft Angst haben,denn für mich sorgt der Herr selbst ,
ihr aber sorgt hier für die eigene Vorstellung von Werten sei es in medizinischen oder moralen Bereich ,
doch eine Unterhaltung mit Wölfen im Schafspelz meide ich liebend gern.

Zitat aus J.Sirach:...

"Nur wenn du imstande bist,antworte deinem Mitmenschen, wenn nicht, leg die Hand auf den Mund".

"Geht etwa der Wolf mit dem Lamm zusammen?
Ebenso wenig der Frevler mit dem Gerechten "

Ich wünsche euch beiden einem wahren Genesung,denn unabhängig davor wie stark ihr körperlich benachteiligt seid, der wahre Grund euer Erkrankung ist euren tiefen Erkenntnis unmissverständlich entzogen.

"Wer kein Auge hat, dem fehlt das Licht, wer keine Einsicht hat,dem fehlt die Weisheit"

Ich wünsche euch beiden die Einkehr zur Genesung.

In Liebe Marierex

jürgenk antwortete auf Verdachtsdiagnose auf Metasten
23 Apr. 2013 13:35
  • jürgenk
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    25 August 2011
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Hallo Marierex
An vielen Stellen Deines Berichts über die Empfehlungen der behandelnden Ärzte nicke ich zustimmend. Vermutlich geht es Dir sehr ähnlich. So wird etwa die Notwendigkeit der Ursachenklärung in den Vordergrund gestellt.
Das hört man nur von guten Ärzten!
Schmerzen sind Ausdruck einer Störung. Der Körper warnt uns damit und fordert die Beseitigung nicht der Symptome sondern eben ihrer Ursache. Für uns Patienten ist das sicherlich nicht einfach zu akzeptieren. Schon gar nicht wenn der Verdacht auf schwere Erkrankungen bis hin zum Krebs in den Raum gestellt wird.
Soweit bist Du schon selbst. Du möchtest Klarheit und keinesfalls soll man Dir etwas vormachen.
Dann werden weitere Verfahren zur Klärung unverzichtbar sein.
Gegen die Schmerzen muss schon etwas gemacht werden. Nur sagtest Du, die aktuelle Schmerztherapie sei erfolglos. Und Ibu scheint mir ein „Hausmittel“ wie Pflaster zu sein. Noch dazu ein stark auf die Organe wirkendes Mittel. Da rate ich Dir dringend zur Beachtung des Beipackzettels. Sollte sich bei Dir tatsächlich ein Tumor hinter den Beschwerden verbergen, sind Leber und Niere allein dadurch hohen Belastungen ausgesetzt und neigen zur Überforderung.
So wie wir hier im Forum oft überfordert sind mit dem Auffangen von Ratsuchenden.
Wir sind selbst schwer kranke Patienten oft mit nennenswerten Einschränkungen im Alltag.
Bei der Schilderung von Symptomen, Laborwerten oder auch Diagnosen eines neuen Foristen sehen wir weniger die medizinische Situation weil diese besser durch den behandelnden Arzt beurteilt werden kann.
Also versuchen wir, den Menschen hinter der Geschichte zu sehen. Den können wir aber nur undeutlich erkennen. Sicher glaube ich die Angst, oft auch Verzweifelung und Hoffnungslosigkeit erkennen zu können. Diese greife ich auf und kann sie manchmal lindern oder gar abwenden. Aber ich kann mich auch irren. Der Ratsuchende war dann weder ängstlich noch störte ihn anders an seiner Befindlichkeit.
Bestimmt kommt es vor, dass ich jemanden vor den Kopf stoße eben weil ich eine Situation nicht richtig einschätzen kann. Das bedauere ich, kann dieses Missverständnis aber kaum verhindern. Helfen ist das Bedürfnis, Verletzen oder Vorführen möchte ich ganz sicher nicht, anderen im Forum traue ich das auch nicht zu. Kommunikation beinhaltet jedoch die Gefahr, falsch verstanden zu werden.
Im Internet ist es besonders schwer, Personen zu erkennen. Es fehlen einfach zu viele Wahrnehmungsmöglichkeiten um den Menschen hinter dem Text erkennen zu können.
Ein psychologisches Gutachten oder gar eine Psychoanalyse kann über dieses Medium kaum erstellt werden, ganz gleich, welchen beruflichen Hintergrund jemand dafür hat. Wird es doch im Ansatz versucht, dann sicher nicht in böser Absicht.
Hab keine Angst vor uns, wir sind auch nur Menschen mit den üblichen Fehlern und wollen Dir bestimmt keine Schwächen einreden. Entsteht dieser Eindruck bei Dir, zuck mit den Schultern und schieb es unserer Unzulänglichkeit in die Schuhe.
Liebe Grüße
Jürgen


Marierex antwortete auf Verdachtsdiagnose auf Metasten
23 Apr. 2013 02:55
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Marierex schrieb: Hallo Jürgen,

die Medikamente muss ich wegen den Dauerschmerzen einnehmen,
die Schmerzen sind nicht nur von Zeit zur Zeit,sondern treten täglich
an,ohne den Medikamenten, würde dies kaum zu aushalten ,
sie sind ja auch nicht erst seit kurzen aufgetreten und Ibu nehme ich wegen der bessere Verträglichkeit,da ich wie schon erwähnt ,Opiate selbst nicht vertragen kann.

Meine Magenbeschwerden sind aber sicherlich nicht deswegen,da ich schon Jahre davor damit Schwerigkeiten hatte,
sicher ist so eine Medikamenteneinnahme für den Magen zusätzlich belastbar,aber immerhin ist es mir schon lieber,als die ständige Schmerzen.

Und jetzt zu dir Abifiz,

Was mich hier ziemlich überrascht hat, ist deine Post und der Art auf welche du mir geschrieben hast.

Um dich zu beruhigen , möchte ich dir versichern ,dass die Verdachtsdiagnose sicher nicht von mir selbst erstellt worden ist,
sondern von Radiologen selbst,,
danach hatte ich eine ausführliche Gespräch mit meinen Neurologen,der mir von der Schmerztherapie abgeraten hatte,da er meinte,dass mir gerade das,nicht weiter helfen wurde ,seiner Meinung nach,sollte ich eher nach den Ursprung des
"Tumors", (ja Abifiz hat das hier richtig verstanden) weiterhin suchen,, er war sich da gerade ziemlich sicher.
Da aber meine anderen Ärzte,wie zb. Ortophäde,
hatte mir dringend zum CT geraten...,was ich aber aus den oben genannten Gründen,erstmal abgelehnt habe,aber so jemand wie du,versteht davon nicht viel,auch wenn er von der Gegenteil überzeugt.

Ich habe eher das Gefühl,dass deine medizinische Kenntnisse gar nicht vorhanden sind.

ich bin keine labile ,auf Mitleid wartende Person, auch wenn dein Versuch mich so dar zu stellen ,scheitern muss,

ich zitiere hier einige deiner Sätze, wie zb._

"Ansonsten werde ich nach der Abklärung auf Deine sonstige körperliche und seelische Pein eingehen"

"Du und Deine Ärzte solltet wissen, woran Ihr im Moment eigentlich seid".

Meine Ärzte sind mir eine große Stütze,aber die grösste Stutze für mich ist Gott,Dem... jemand wie du, erst gar nicht kennt,von Glauben an Ihm ganz zu schweigen.

"Psychisch sind nicht nur Schmerz und Qualen und Bedrohung eine kolossale Belastung, sondern auch das Nicht-Wissen. Dem sollte Marierex mit all ihrem gesammelten Mut entgegentreten".


"Du brauchst Kraft. Diese Kraft könntest Du daraus schöpfen, daß hier viele dabei sind, die mit ihrem gelebten Leben nachgewiesen haben, es ist immer Raum fürs Nicht-Nachgeben, und immer die richtige Zeit und der fruchtbare Augenblick für Erfüllung".

"Ich denke an Dich. Und ich denke auch an Deine Pein. Mit mir tun es hier mit Sicherheit sehr sehr viele. Zusätzlich zu den Dir Schreibenden auch nämlich noch die stillen einfühlsamen Mitleser"

Sag mal kennst du mich so gut,dass du mit so einen frechen und ironischen Sinn zugleich, mir zurück schreibst?
Hier schreiben keine Menschen mit psychischen Problemen,
weswegen versuchst du es gerade mit mir?

Was fehlt dir eigentlich selbst-Abifiz,verletze Ego etwa?

Ich finde,wenn jemand wirklich krank ist,will hier gerade, sicher nicht auf andere so primitiv einreden,wie du es tatest.

Menschen die versuchen sich auf die Kosten anderer aufzuspielen ,sind einfach und schlicht nur öde.
Ich habe hier nach einen Rat und nicht einem Spötter gesucht.

Abifiz nehme es nicht persönlich,sonst kannst du wirklich ,viel deiner kostbaren Kraft vergeuden,die du höchst wahrscheinlich brauchst ,aber lass das zukünftig deine eigene Sorge sein.

Lg
Marierex







Marierex antwortete auf Verdachtsdiagnose auf Metasten
23 Apr. 2013 02:30
  • Marierex
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    10 August 2026
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Hallo Jürgen,

die Medikamente muss ich wegen den Dauerschmerzen einnehmen,
die Schmerzen sind nicht nur von Zeit zur Zeit,sondern treten täglich
an,ohne den Medikamenten, würde dies kaum zu aushalten ,
sie sind ja auch nicht erst seit kurzen aufgetreten und Ibu nehme ich wegen der bessere Verträglichkeit,da ich wie schon erwähnt ,Opiate selbst nicht vertragen kann.

Meine Magenbeschwerden sind aber sicherlich nicht deswegen,da ich schon Jahre davor damit Schwerigkeiten hatte,
sicher ist so eine Medikamenteneinnahme für den Magen zusätzlich belastbar,aber immerhin ist es mir schon lieber,als die ständige Schmerzen.

Und jetzt zu dir Abifiz,

Was mich hier ziemlich überrascht hat, ist deine Post und der Art auf welche du mir geschrieben hast.

Um dich zu beruhigen , möchte ich dir versichern ,dass die Verdachtsdiagnose sicher nicht von mir selbst erstellt worden ist,
sondern von Radiologen selbst,stell dir das nur vor Abifiz,
danach hatte ich eine ausführliche Gespräch mit meinen Neurologen,ja du hast richtig verstanden -einen Radiologen,der mir von der Schmerztherapie abgeraten hatte,da er meinte,dass mir gerade das,nicht weiter helfen wurde ,seiner Meinung nach,sollte ich eher nach den Ursprung des
"Tumors", (ja Abifiz auch hier hast du richtig gelesen) weiterhin suchen,, er war sich da gerade ziemlich sicher.
Da aber meine anderen Ärzte,wie der Ortophäde(,ja auch dem habe ich meine liebe Abifiz)
,hatte mir dringend zum CT geraten...,was ich aber aus den oben genannten Gründen,erstmal abgelehnt habe,aber so jemand wie du,versteht davon nicht viel,auch wenn er von der Gegenteil überzeugt st,was auf dich sicher hier zutrift.

Ich habe eher das Gefühl,dass du mich entweder falsch verstehst,oder mich falsch eingeschätzt hast,
liebe Abifiz,
ich bin keine labile ,auf Mitleid wartende Person, auch wenn dein Versuch mich so dar zu stellen ,scheitern muss,
ich zitiere hier einige deiner Sätze, wie zb._

"Ansonsten werde ich nach der Abklärung auf Deine sonstige körperliche und seelische Pein eingehen"

"Du und Deine Ärzte solltet wissen, woran Ihr im Moment eigentlich seid".

Meine Ärzte sind mir eine große Stütze,aber die grösste Stutze für mich ist Gott,Den... jemand wie du, erst gar nicht kennt,von Glauben an Ihm ganz zu schweigen.

"Psychisch sind nicht nur Schmerz und Qualen und Bedrohung eine kolossale Belastung, sondern auch das Nicht-Wissen. Dem sollte Marierex mit all ihrem gesammelten Mut entgegentreten".


Psychisch sind nicht nur Schmerz und Qualen und Bedrohung eine kolossale Belastung, sondern auch das Nicht-Wissen. Dem sollte Marierex mit all ihrem gesammelten Mut entgegentreten.

"Du brauchst Kraft. Diese Kraft könntest Du daraus schöpfen, daß hier viele dabei sind, die mit ihrem gelebten Leben nachgewiesen haben, es ist immer Raum fürs Nicht-Nachgeben, und immer die richtige Zeit und der fruchtbare Augenblick für Erfüllung".

"Ich denke an Dich. Und ich denke auch an Deine Pein. Mit mir tun es hier mit Sicherheit sehr sehr viele. Zusätzlich zu den Dir Schreibenden auch nämlich noch die stillen einfühlsamen Mitleser"

Sag mal kennst du mich so gut,dass du mit so einen frechen und ironischen Sinn zugleich, mir zurück schreibst?
Hier schreiben keine Menschen mit psychischen Problemen,
weswegen versuchst du es gerade mit mir?

Was fehlt dir eigentlich selbst-Abifiz,verletze Ego etwa?

Ich finde,wenn jemand wirklich krank ist,will hier gerade, sicher nicht auf andere so primitiv einreden,wie du es tatest.

Menschen die versuchen sich auf die Kosten anderer aufzuspielen ,sind einfach und schlicht nur öde.
Ich habe hier nach einen Rat und nicht einem Spötter gesucht.

Abifiz nehme es nicht persönlich,sonst kannst du wirklich ,viel deiner kostbaren Kraft vergeuden,die du höchst wahrscheinlich brauchst ,aber lass das zukünftig deine eigene Sorge sein.

Lg
Marierex







abifiz antwortete auf Verdachtsdiagnose auf Metasten
22 Apr. 2013 21:11
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    10 August 2026
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Grüße Dich herzlich zurück, Marierex.


MM ist das Multiple Myelom. Ein Arzt, der auch direkt damit seine Erfahrungen hat, kann in Deinem Fall prinzipiell nicht schaden. Meine Umschreibung betraf einen Hämatologen. Hämatologie und Onkologie gehen teilweise sehr ineinander. So daß letztlich auch der Onkologe damit gemeint war. Wobei, wenn tatsächlich das Rückenmark unauffällig ist, ein Myelom ziemlich klar ausscheidete.

Eine Ferndiagnose, auch noch anhand der spärlichen Hinweise aus Deinem Post, sollte nicht erfolgen. Falls von möglichen Metastasierungen gesprochen worden ist, ist von möglichem Krebs, und nur von möglichem Krebs die Rede gewesen. Nichts sonst metastasiert. Die beschriebenen lokalen Auffälligkeiten im 7. BWK könnten auf mehrere Möglichkeiten hindeuten. Falls Krebs jedoch, könnte Einiges infrage kommen. Falls also tatsächlich von Metastasen die Rede war (was ich ja nicht weiß), wäre bei Dir höchste Eisenbahn, keinerlei Zeit zu verlieren.

Ansonsten werde ich nach der Abklärung auf Deine sonstige körperliche und seelische Pein eingehen.

Aber zunächst geht es wirklich um das Abklären. Du und Deine Ärzte solltet wissen, woran Ihr im Moment eigentlich seid.

Psychisch sind nicht nur Schmerz und Qualen und Bedrohung eine kolossale Belastung, sondern auch das Nicht-Wissen. Dem sollte Marierex mit all ihrem gesammelten Mut entgegentreten.

Du brauchst Kraft. Diese Kraft könntest Du daraus schöpfen, daß hier viele dabei sind, die mit ihrem gelebten Leben nachgewiesen haben, es ist immer Raum fürs Nicht-Nachgeben, und immer die richtige Zeit und der fruchtbare Augenblick für Erfüllung.

Ich denke an Dich. Und ich denke auch an Deine Pein. Mit mir tun es hier mit Sicherheit sehr sehr viele. Zusätzlich zu den Dir Schreibenden auch nämlich noch die stillen einfühlsamen Mitleser.


abifiz

jürgenk antwortete auf Verdachtsdiagnose auf Metasten
22 Apr. 2013 21:03
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    25 August 2011
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Hallo Marierex,

Deine Diagnose muss allein deshalb gesichert oder eben widerlegt werden weil, sie nur ein Verdacht und damit noch keine Diagnose ist. Bisher ist nichts Genaues bekannt. Aber keine Sorge deshalb, kaum eine ernste Erkrankung ist mit einem einfachen Verfahren zweifelsfrei fest zu stellen. Dafür gibt es einfach zu viele Möglichkeiten für den Körper, aus dem Ruder zu laufen.
Einige der von Dir geschilderten Symptome passen auch auf uns MMler. Das besagt noch nichts. Auch die Vorstellung beim Onkologen ohne Ergebnis ist zunächst ohne Bedeutung. Erst wenn dieser Spezialist für bösartige Erkrankungen gezielt nach einem Myelom sucht, wird er fündig werden. Experten für Bluterkrankungen sind die Hämatologen.
Wer für Dich die richtige Adresse sein wird, hängt auch von Deinem Vertrauen in den jeweils behandelnden Arzt ab. Selbst der Hausarzt wird dann der richtige sein, wenn er wegen seinem Verdacht die passenden Kollegen um Klärung bittet. Versteh mich bitte richtig, die Überweisung an einen Hämatologen / Onkologen zur Prüfung bestimmter Verdachtsmomente bringt bei weitem mehr, als die Schilderung von Symptomen allein durch den Patienten.
Magnesium ist übrigens ein Nährstoff. Dieser scheint besonders häufig bei uns MMlern zu fehlen und führt zu unangenehmen Muskelkrämpfen. Bisher sagen die Ärzte mir, es gäbe da keinen Zusammenhang mit der Erkrankung. Jedenfalls hilft es mir die Krämpfe zu vermeiden.
Schmerzen muss heute angeblich keiner mehr haben, da gibt es genügen Medikamente. Nur solltest Du vorsichtig mit der Selbstmedikation sein. Vor allem mit Ibu wenn dies nicht hilft. Lass es weg, es belastet Deine Organe. Ähnlich kritisch sehe ich Deine Schilderung von der Schmerztherapie. Es wird nicht besser, dann verdient sie ihren Namen nicht. Könnten Deine Beschwerden rund um den Verdauungstrakt eventuell eine Rebellion gegen die Medikamente sein? Dann hilft auch keine Gastroskopie.
Von einer Krebserkrankung bei Dir gehe ich nicht aus. Warum sollte ich? Nur ausschließen kann ich sie auch nicht. Deshalb rate ich Dir zu weiteren Diagnoseverfahren. Halt Abstand von Therapien und Medikamenten die keine Linderung bringen. Leber, Niere und Magen werden es Dir danken.
Liebe Grüße
Jürgen