Hallo Ma,
herzlichen Dank für Deine Nachfrage. Ich hatte noch nichts geschrieben, da sich beim Onkologie-Termin Ende Januar herausstellte, dass sie mich noch nicht in der Tumorkonferenz (?) besprochen hätten - wegen Feiertage und so.
Jetzt neuer Termin 18.2.
Blutwerte ziemlich konstant, Kreatinin 2,12, Hämoglobin 12,9, Albumin 33,2, Kappa Leichtketten 406mg, Lambda Ketten 80,5. Eiweiß im Urin ist in den letzten 6 Monaten von 4500 mg auf 1553 herunter gegangen. Ob das was aussagt muss ich noch fragen, wurde letzte Woche nicht kommentiert.
Die Nierenschnitte sind in Heidelberg von einem Team begutachtet worden: Zeier, Waldherr (Pathologe) und Hegenbart (Hämatopogin). Befund: MPGN Typ 1 sowie "kein Hinweis auf Leichtketten assoziierte Erkrankung oder Amyloidose" und "sind der Meinung dass die Nierenerkrankung nicht im Zuammenhang mit der hämatologischen Erkrankung steht". Pathologen der Charite haben die Proben dreimal begutachtet und ähnlich geschrieben.
Nierenzentrum Zehlendorf und Chef der Nephrologie der Charite sagen, es muss doch durch das Myelom kommen, da nichts anderes gefunden und da Beides ziemlich zeitgleich aufgetreten ist... Sie hätten solche Fälle auch schon verschiedentlich gehabt (wo Leichtketten nicht in der Nieren findbar) .
Oberarzt der Onkologie glaubt nicht daran und warnt mich eher vor dem Risiko die Nieren weiter duch Chemo zu belasten ...
Habe mir schon überlegt ob ich - egal was sie mir am 18. sagen - für ein paar Tage nach Heidelberg fahre und versuche dort Termine und Untersuchungen zu bekommen. Oder Würzburg?
PS Seit ein paar Monaten nehme ich Forxiga (Dapagliflozin:
www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2024816
). Gibt es damit bei Euch schon Erfahrungen?
Bis bald
Horst