Vielen Dank für die lieben Worte und Wünsche. Inzwischen hat mich die Neurochirurgie 3 Heidelberg entlassen. Sie sähen keinen Anlass mehr mich da zu behalten. Nun, mir hat das nicht so gefallen doch bin ich dann halt abgezogen. So als alleinstehende Person fand ich das etwas zu früh, 28.1. OP und 2.2. Entlassung, doch der Chefarzt lies nicht mit sich handeln. Nach der ersten Nacht allein zu hause geht es jetzt ok. Ich muss zugeben das ich schon etwas Angst hatte die Augen zu schliessen.
Der Arztbrief bei Entlassung war leider ohne Labor und anderer Unzulänglichkeiten. Zum Glück konnte ich umgehend alles an die niedergelassenene Onkologin schicken die mich dann auch zügig zurückgerufen hat und mir das weitere Prozedere erklärt hat. Und zwar müsse ich zum Hausarzt um die weiterführenden Medis zu bekommen. Anfang Jahr von dieser Situation überrascht, hatte ich noch nicht mal einen Überweisungsschein irgendwo abgegeben.
Hausarzt ging halbwegs ok, die Bauchspritzen wollte er nicht aufschreiben obwohl das so gewünscht war und ich Lungenembolie Patient bin. Ob wegen der Kosten? Morgen gehe ich zu einer anderen Hausärztin und versuche dort die Bauchspritzen statt Xarelto zu bekommen. Meine Kasse sagt da nichts, hauptsache es steht im Arztbrief. Dazu gesellte sich noch eine "Gute"? Nachricht. Die Onkologin Med 5 Heidelberg rief an und sagte das die Histologie bereits festgestellt hat das der Tumor aus dem Myelom Rezidiv kommt. So kann sie den Fall bereits zügig am Tumorboard vorstellen und hofft das ich sogar schon vor dem 24.2. ein abschliessendes Gespräch haben kann. Natürlich dadurch auch einen rascheren Start der Behandlung. Welche wird beraten. Bislang hiess es ohne Tumor KRD mit allogenen Stammis.
Alles in allem lief das doch bislang recht gut und ich bin überaus froh und dankbar darüber. Die Doppelbilder sind weg, der Kopf ist deutlich leichter und ich habe Hoffnung das die Chemo den Rest wegputzt. Doch abwarten vielleicht wird auch bestrahlt, wer weiss. Ansonsten habe ich leider gar keine Idee was da noch kommen kann, auch ob die Lebenserwartung jetzt starkt sinkt? Wer weiss, vielleicht besser das alles gar nicht zu wissen. Nun aber ab ins Bettchen. Morgen auf zu der anderen Hausärztin. Wenn ich daran denke das manchen Patient sich nicht selbst helfen kann oder es schlichtweg nicht weiss wie, dann macht so eine Situation schon nachdenklich.