Liebe Doris2460,
es ist richtig, dass die meisten Hausärzte sich nicht mit dieser sehr speziellen Tumorart auskennen.
Dazu kommt, dass viele Ärzte uns auch nicht zuhören.......sich keine Zeit nehmen, uns überhaupt nicht sehen. Jeder, der hier die Hand hebt und sagt, meiner ist nicht so, hat mächtig Glück mit seinem Arzt! Es gibt sie! Wir selbst haben einen solchen.
Ich habe aber in meinem langen Leben genug von der anderen Sorte erlebt........ich habe unter ihnen studiert......und damit am Ursprung, hautnah, die Erfahrung gemacht, wer und warum Arzt wird.....ich rede also nicht nur so daher....
Doris, hast Du je mit Deinem Myelomarzt über Komplementärmedizin zu reden versucht? Hat er Dir zugehört? Dich beraten, empfohlen, zur Vorsicht gemahnt bei bestimmten Mitteln? Hatte Dein Myelomarzt irgendwelches Wissen oder einen Ausbildung in diesem Bereich? So, dass er das kompetent hätte tun können?
ICH habe sowohl unseren Myelomspezialisten als auch unseren Ortsonkologen versucht ins Bild zu setzen. Beide haben abgewinkt. Der Spezialist hat gesagt, dass er keine Erfahrung auf diesem Gebiet hätte.
Dass sie aus diesem Grund gar nicht zustimmen könnten, würde dann bedeuten, dass ich auf alles, was die Komplementärmedizin Hilfreiches zu bieten hat, verzichten würde, auch auf meine eigenen Erfahrungen damit.
Cannabis z.B., dem wir verdanken, dass mein Mann sämtliche anderen Schmerzmittel ausschleichen konnte: Lyrika, Opioide, - dass er wieder Schlafen kann und mit Appetit isst.
Lieber Gruß- Eva