Guten Tag,
ich hatte zunächst drei und einen Monat später den vierten Wirbelbruch/Deckplatteneinbruch.
In zwei OP´s habe ich sie "reparieren" lassen.
2 x Kyphoplastie, 2 x Vertebroplastie.
Aufgrund der Brüche bin ich 6 cm "geschrumpft". Der Rücken ist trotz oder wegen der OP´s etwas krumm geblieben.
Die OP´s waren zwischen den Chemos, aber vor der HD-Chemo
möglich. Meine Beinmuskulatur war und ist mir wichtig, ich habe sie deshalb so gut es ging trainiert. Da man sich mit Wirbelbrüchen nicht mehr bücken kann (außer ggfs. mit Morphium) bin ich mit geradem Oberkörper in die Hocke gegangen. Das mehrmals am Tag, weshalb die Muskulatur nur wenig abgenommen hat. Gestört hat mich die ständige Taubheit im Oberschenkel (habe ich heute noch, wenn ich längere Zeit stehe) und natürlich die extremen Schmerzen beim niesen, husten, Nase putzen, Toilettengang usw. Das Stahlgestell, dass mir Orthopäden um den Brustkorb montiert hatten, habe ich nach drei Tagen in die Ecke geschmissen, das Morphium, dass ich in der Klinik während der Chemos bekam, wollte ich so schnell wie möglich nicht mehr nehmen müssen. Deshalb habe ich auf die OP´s gedrängt und würde sie jederzeit wieder machen.
Viele Grüße
Herbert