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29 Okt. 2010 19:09
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    08 August 2026
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Liebe sternmuräne,

man liest nichts mehr von dir?
weder im krebskompass noch hier,
ich hoffe es ist alles in ordnung und du hast den ersten schock der diagnose so irgendwie aufnehmen können?

ich schicke dir ein dickes kraftpaket,
ganz liebe grüße
katrin

20 Okt. 2010 10:24
  • gast
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    08 August 2026
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Hallo Anita,
die Prognosen seitens der Ärzte für Überlebensdauer
eines Patienten halte ich persönlich für Überflüssig, Unsinnig, Unverantwortlich usw.
Macht nur Angst und stimmt nicht, glaube es ja nicht und --wenn möglich-- mach dir auch darüber keine Gedanken- leicht gesagt.
Ich kenn mehrere MM ler die bereits 10 Jahre überlebt haben.
Mein Mann wäre nach Prognose des Arztes schon längst tot.
MM ED 2003. Genieße jeden Tag, auch bei der Arbeit. Meine Meinung ist auch, dass dieses Erdenleben nicht alles ist-- es geht weiter, aber das ist natürlich Ansichts/Glaubenssache-- da gibts auch im TV einige gute Sender, zB ERF--EvangeliumsRundfunk, Hope Channel, oder
www.kraftvoll-leben.de Tel 0800-4504800-- hab ich selbst allerdings nur im Tv gesehn .
LG Hildegard


13 Okt. 2010 11:00
  • Kuddel57
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Zum Thema "Prognosen" noch eine heitere Anmerkung:
„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“ (zugeschrieben Karl Valentin, Mark Twain, Winston Churchill u.a.)

Liebe Margret,

wieder eine Anmerkung von Dir, die die oft kraftraubende Nutzung des Forums erträglicher macht. Obwohl mir das Zitat aus dem Münchner Valentinmuseum bekannt ist, erzeugte es beim Lesen erneut Heiterkeit.

@Jürgen: wann weis man denn als "Anfänger", ob etwas wiedersprüchlich oder unsinnig ist???
@Anita
Wenn der Arzt die Weisheitszähne ziehen will damit sie keine Probleme während der Hochdosisthrapie bereiten können. Außerdem schlägt er eine Bestrahlung vor um die Bruchgefahr zu reduzieren. Schließlich findet er es angebracht, den Unterkiefer zu entfernen. Alles eine Woche vor der SZT wohl wissend, dass eine Stabilisierung durch Bestrahlung erst nach Monaten eintritt. Derartigen Unsinn erkennt man leicht, dass er einem Arzt sowohl in den Einzelvorschlägen und besonders in der Reihenfolge als absurd verdeutlicht werden musste, erschreckte mich allerdings.
Meinen Vorschlag, mit der Entfernung des Unterkiefers zu beginnen, damit die nachfolgenden Arbeiten ohne störenden Einfluss durch den Patienten erfolgen können, reflektierte er zunächst, wurde dann aber wenigstens noch rot.
Behandeln ließ ich mich von „Dr. Rouge“ nie.
Nicht jeder Blödsinn ist so leicht erkennbar.

Liebe Grüße und einen heiteren Tag

Jürgen


sternmuraene antwortete auf Vorstellung - Multiples Myelom Stadium III B
12 Okt. 2010 21:26
  • sternmuraene
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Liebe Margret,

Gambro sagte mir halt nur was als Unternehmen, die Dialysegeräte und Zubehör herstellen etwas. Diesen speziellen Filter kannte ich noch nicht. Aber wie auch, wenn er nur bei MM Anwendung findet... :wink:
Aber herzlichen Dank für den Tipp und den Link, werde es auf jeden Fall sowohl bei meinem Nephrologen als auch Onkologen ansprechen!

@Jürgen: wann weis man denn als "Anfänger", ob etwas wiedersprüchlich oder unsinnig ist???

@christer: danke für Deine Hilfe, hat leider auch nicht geklappt, aber kam auch so an interessante Infos

Liebste Grüße

Anita

12 Okt. 2010 15:36
  • Margret
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Hallo Anita,

als "alter Dialysehase" 8) ist dir "Gambro" als Herstller von D.-Geräten und Zubehör sicher vertraut.

Gambro hat vor einigen Jahren einen neuartigen Filter entwickelt, der MM-Patienten helfen kann, die Leichtketten deutlich zu reduzieren. In Einzelfällen, wenn die Methode früh genug angewandt wurde, konnten die Dialysezyklen geändert oder sogar die Dialysepflicht aufgehoben werden.

Hier ein link zu den wesentlichsten Infos: www.gambro.com/en/Germany/Produkte/HCO_Dialyse/HCO_1100/ Ergänzend findest du einiges darüber bei Herrn Google. (Begriff: HCO 1100 Gambro)

Nach meinem Wissen läuft aktuell eine Studie in Heidelberg zu dem Thema.

Da deine Dialysepflicht aber schon vor dem MM bstand, wird der Filter wohl kaum etwas bewirken können. Trotzdem empfehle ich dir, das Thema mal mit deinen Nephrologen zu besprechen. Verbesserte Nierenwerte tragen ja auch zur Entlastung deines ohnehin schon stark vorgeschädigten Organismus bei. Und: Fragen kostet nix... :wink:

Liebe Grüße zurück,
Margret


Zum Thema "Prognosen" noch eine heitere Anmerkung:
Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“ (zugeschrieben Karl Valentin, Mark Twain, Winston Churchill u.a.) :lol:



12 Okt. 2010 13:00
  • Kuddel57
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Hallo Anita,

"eigentlich habe ich Vertrauen", das ist entscheidend.
Sie werden wissen, weshalb sie diesen Medikamentenmix gewählt haben. Wir Patienten sollten nur erhöt wachsam werden, wenn widersprüchliches und offenbar unsinniges veranlasst wird.

Gutes Gelingen

Jürgern