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jürgenk antwortete auf MGUS - Fortschreiten in MM
30 Aug. 2013 11:59
  • jürgenk
  • Offline
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
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Hallo Gast,
schön Dich mal wieder zu lesen. Nun ja, kaum einer schreibt so oft wie Du.
Das war nun nicht ganz ernst gemeint. Aber mit Deiner Anfrage möchtest Du in Kürze erneut Antworten bekommen, dann wissen wir mit unserem Chemohirn aber nicht mehr, auf welchen Gast sich die Anfrage bezieht. Eine Anmeldung geht ganz einfach und ist mit keinen mir bekannten Risiken verbunden.
Nun zu Deiner Mutter. Der geht es doch wohl wieder gut nach der Lungenentzündung?
Dann lasst Euch nicht verrückt machen von den Laborwerten. Die gehen sowieso Auf und Ab während einer Krankheit. Und MGUS haben etwa ein Prozent der Bevölkerung, in dem Alter Deiner Mutter vielleicht 10 %. Ob daraus mal ein Myelom wird, steht in den Sternen.
Montag bekommt ihr das Ergebnis der Untersuchung. Klar ist man da gespannt. Aber was dabei raus kommt, kann jetzt noch nicht einmal euer Arzt sagen. Das steht auch in den Sternen. Eventuell schlagen einige Werte des Immunsystems wieder aus. Hey Gast, das wäre noch normal. Dafür ist das System doch gemacht. Es reagiert auf kleine Störungen unserer Gesundheit.
Bleib entspannt.
Montag erfahrt ihr mehr.
Dann kannst Du weitere Jahre entspannt mit Deiner Mutter verbringen. Und wenn sie mal ernsthaft krank werden sollte, ist immer noch Zeit für Aufregung.
Liebe Grüße
Jürgen

MGUS - Fortschreiten in MM wurde erstellt von gast
30 Aug. 2013 11:17
  • gast
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    09 August 2026
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Sehr geehrte Forumsteilnehmer,

ich bin nun, nachdem bei meiner Mutter (72) Anfang Mai im Zuge eines Krankenhausaufenthaltes (Lungenentzündung) zufällig MGUS diagnostiziert wurde, seit einigen Monaten eifriger Leser im Forum. Zum einen hat es mir beim Versuch die Krankheit MM (als mögliche Folge von MGUS) zu verstehen sehr geholfen, andererseits bin ich von den Beiträgen der Teilnehmer und vor allem wie sie mit der Kankheit umgehen sehr beindruckt.

Am Montag nächster Woche bekommt meine Mutter die Ergebnisse Ihrer Kontrolluntersuchung auf die wir unruhig/gespannt warten. Die Untersuchungen im Mai haben ergeben, dass sie einen M-Gradient hat, die rechte (erhöhte) Zacke war etwa 40 bis 50% im Verhältnis zur linken Zacke, das CT ergab keine Osteolysen auch hat sie sonst keine Organschäden. Hinzu kam eine leichte Anämie. Die KM Biopsie ergab zunächst eine altersentsprechend leicht hyperzelluläre Hämatopoese ohne wesentlichen Reifungsstörungen und normaler Ausdifferenzierung - als entzündlich reaktiv interpretiert. Weitere Immunhistochemische Untersuchungen ergaben interstitiell eine diskret vermehrte Population an CD-3 positiven T-Lymphozyten (kleineres noduläres Aggregat), histomorphologisch keine Atypien. Abschliessend wird dann noch festgestellt, dass sich interstitiell in der Zusammenschau von VS-38c, CD-79a und CD-138 eine diskret vermehrte Population an Plasmazellen zeigt, die insgesamt noch unter 5% der kernhaltigen Zellen ausmachen.

Ich würde mich über einen Erfahrungsaustausch oder über gewohnt qualifizierte Stellungnahmen im Hinblick darauf was uns am Montag erwarten kann sehr freuen.

Gast