Sehr geehrte Forumsteilnehmer,
ich bin nun, nachdem bei meiner Mutter (72) Anfang Mai im Zuge eines Krankenhausaufenthaltes (Lungenentzündung) zufällig MGUS diagnostiziert wurde, seit einigen Monaten eifriger Leser im Forum. Zum einen hat es mir beim Versuch die Krankheit MM (als mögliche Folge von MGUS) zu verstehen sehr geholfen, andererseits bin ich von den Beiträgen der Teilnehmer und vor allem wie sie mit der Kankheit umgehen sehr beindruckt.
Am Montag nächster Woche bekommt meine Mutter die Ergebnisse Ihrer Kontrolluntersuchung auf die wir unruhig/gespannt warten. Die Untersuchungen im Mai haben ergeben, dass sie einen M-Gradient hat, die rechte (erhöhte) Zacke war etwa 40 bis 50% im Verhältnis zur linken Zacke, das CT ergab keine Osteolysen auch hat sie sonst keine Organschäden. Hinzu kam eine leichte Anämie. Die KM Biopsie ergab zunächst eine altersentsprechend leicht hyperzelluläre Hämatopoese ohne wesentlichen Reifungsstörungen und normaler Ausdifferenzierung - als entzündlich reaktiv interpretiert. Weitere Immunhistochemische Untersuchungen ergaben interstitiell eine diskret vermehrte Population an CD-3 positiven T-Lymphozyten (kleineres noduläres Aggregat), histomorphologisch keine Atypien. Abschliessend wird dann noch festgestellt, dass sich interstitiell in der Zusammenschau von VS-38c, CD-79a und CD-138 eine diskret vermehrte Population an Plasmazellen zeigt, die insgesamt noch unter 5% der kernhaltigen Zellen ausmachen.
Ich würde mich über einen Erfahrungsaustausch oder über gewohnt qualifizierte Stellungnahmen im Hinblick darauf was uns am Montag erwarten kann sehr freuen.
Gast