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Wenn das Ziel bei Immuntherapien verloren geht - Parallelevolutionen von Tumorzellen und Rüsseltieren Licht ins Dunkel bringen!

Eine von der Deutschen Krebshilfe finanzierte und von PD. Dr. Leo Rasche im Journal Nature Medicine publizierte Studie aus Deutschland, Kanada und USA zeigt nun eine Verbindung zwischen genetischen Mutationen und dem Wirkungsverlust von Immuntherapien beim Multiplen Myelom.
 
Mit bispezifischen Antikörpern oder Gen-manipulierten T-Zellen (CAR-T-Zellen), können selbst bei weit fortgeschrittenen Krankheitsstadien lang anhaltende Remissionen erzielen werden, die Patientinnen und Patienten leider bisher aber nicht dauerhaft geheilt werden.
  • PD Dr. Rasche hat in seinem Bericht dargelegt, warum die Immuntherapien ihre Wirkung verlieren. 
  • Die Forschenden hatten konkret zwei Antigene im Visier, die sich auf der Oberfläche von Myelomzellen befinden und entscheidende Zielstrukturen für Immuntherapien sind: das B-Cel Maturation Antigen (BCMA) und das Transmembranprotein GPRC5D (G Protein-Coupled Receptor Class C Group 5 Member D).
  • Dr. Rache stellte mit seiner Forschung fest, dass das Ziel-Antigen  mit der Therapie verloren geht. Was zur Folge hat, dass dass einige bispezifische Antikörper, wenn auch nicht alle, die Tumorzellen nicht mehr erkennen können.
  • Daraus resultiert die Überlegung,  gleich zwei oder drei Ziele gleichzeitig mit der Therapie zu adressieren.
In folgendem Artikel werden die Zusammenhänge gut erklärt.