Liebe Mapoli,
natürlich versuchen die Krankenkassen, sich aus ihrer Leistungspflicht herauszuwinden. Das wundert ja niemanden mehr.
Der Argumentation des schliesslich vorhandenen Ehemannes und Vaters kann aber leicht entgegengewirkt werden - einem Menschen, der Vollzeit arbeitet, kann nach Feierabend die Versorgung einer 5-köpfigen Familie nicht zugemutet werden. Man muss eben bereit sein, für seine Rechte zu kämpfen und Widerspruch einlegen, ggfs. einen Anwalt einschalten (Prozesse vor dem Sozialgericht sind kostenfrei).
Den Zusammenhang mit der Pflegestufe verstehe ich nicht. Bei einer genehmigten Pflegestufe würdest du dich bei der Beantragung der Haushaltshilfe doch viel leichter tun, weil damit ja deine Erkrankung und die Beeinträchtigungen schon mal offiziell festgestellt wären. Was hat das mit einer eventuell zu erwartenden Verbesserung deines Zustands zu tun? Sollte es dir mal wieder gut gehen, wäre es doch ein Leichtes, der Pflegekasse mitzuteilen, dass du auf die Pflegestufe verzichtest...
Ich glaube, das Problem liegt woanders: Nämlich darin, sich den eigenen Gesundheitszustand realistisch einzugestehen und die draus notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Das MM wird aber davon nicht besser... Wenn du selbst von deinem eingeschränkten Gesundheitszustand nicht so recht überzeugt bist und ihn innerlich nicht akzeptiert hast, wirst du kaum andere, beispielsweise die Krankenkasse, davon überzeugen können.
Alles Gute dir und liebe Grüße,
Margret