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shine45 antwortete auf Knochenschmerzen durch Chemo
18 Juli 2012 21:23
  • shine45
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    15 Februar 2011
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Hallo Pat,

hab soeben deinen Blog gelesen...Großartig!!!!
Danke dafür :P

LG Irmi

MGUS seit 2005
Diagnose MM seit Februar 2011
Therapieanfang ab 18.10.2011
1.HD+SZT am 24.01.2012,2. HD+STZ am 07.05.2012
5.7. erste Zometainfusion
3 Zyklen VTD seit 10.07.12
Seit 10.07.2012 keine weiteren Therapien
Seit ca 2018 Proteinurin
Januar 2019 Diagnose AL-Amyloidose
April 2019 Therapie mit Daratumumab, Dexa 8 Wochen 1x wöchentlich. 8 Wochen alle 2 Wochen, 8 Wochen alle 4 Wochen.
Juli 2022 Ixazomib 2,5mg + 16mg Dexa
19.12.2023 CarT Zellen Therapie

gast antwortete auf Knochenschmerzen durch Chemo
12 Juli 2012 23:19
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Hallo Pat,
Habe beim Lesen Deines Blogs ein Deja vu. Hatte das Gefühl, dass meine Mutter wesensveränderung vor ihrer Nierenkrise war. Heute ist sie wieder von der intensiv auf die Normalstation verlegt worden und wir sind alle ganz happy. Es geht ihr wieder den Umständen entsprechend gut und ich habe heute ihr schon die ersten Klimmzüge (eher Crunches) abverlangt. Sie hat so gestrahlt. Das war echt toll. Ich habe ihr gesagt, dass wenn sie so weiter macht schafft sie es bis zum Montag, dass sie wieder Duschen kann. Leid und Freud liegen eng bei einander.
Da jetzt alle aufgeschreckt sind, klappt alles ganz gut, sie wird jetzt endlich über eine Nasensonde aufgepäppelt und kriegt genug Schmerzmittel (32 mg Morphin am Tag). Nur wenn man schmerzfrei ist, dann kann man üben. Jetzt jeden Tag fleißig üben, üben, üben). Lass auch Die Ärzte Deiner Mutter nicht aus der Verantwortung, nur wenn man schmerzfrei ist, klappt der Sport. Vor der Intensivstation haben sie sie mit 8 mg pro Tag kurz gehalten und sie hat gar nichts gemacht, weil die Schmerzen so schlimm waren. Nicht abwimmeln lassen!!! Und immer gut auf die Nieren sehen.
LG Simone

Pat antwortete auf Knochenschmerzen durch Chemo
12 Juli 2012 21:42
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Schmerzen waren gestern besser - heute so, daß meine Mutter eigentlich nicht viel machen konnte.

Ich zweifle an der Bandscheibentheorie, da sie nun auch meint Schmerzen in den Oberschenkeln zu haben.

Meine Mutter ist im Moment recht schwierig - man muß ihr alles aus der Nase ziehen, was ziemlich anstrengend ist.

Letzte Woche hat sie anscheinend doch das erste Mal Bisphosphonate bekommen - ich weiß nicht welches genau, aber vielleicht liegts also auch daran.

Andererseits wieso soll der Onkologe von den Bandscheiben sprechen, wenn es anders wäre...

Therapiebeginn noch nichtmal 2 Monate her und schon so ein Mist!

Pat antwortete auf Knochenschmerzen durch Chemo
10 Juli 2012 13:10
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Vielen Dank für eure Infos und ich freue mich immer wieder, wenn jemand meinen Blog "unterhaltsam" findet.

Laut MRT handelt es sich um einen Bandscheibenvorfall, welcher mit dem MM nichts zu tun hat. Das gibts doch nicht!!!

Jetzt wird mal abgewartet, ob die Schmerzen wieder vergehen - etwaige Behandlungsschritte gegen den Bandscheibenvorfall wurden nicht besprochen.

Freitag ist MRT Besprechung.

Das ist eine echte Beruhigung!

Danke an alle!

lg
Pat




MarcWen antwortete auf Knochenschmerzen durch Chemo
10 Juli 2012 12:27
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    09 Juni 2011
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Hallo Pat,

nicht immer vom Schlimmsten ausgehen. Sei gewiss, dass die vielen Medikamente dem Körper odentlich zusetzen, positiv aber sicher auch negativ. Speziell im Knochenmark ist während der Chemo viel in Bewegung, da bleibt keine Zelle auf der anderen. :roll:

Also ich zur Stammzellengewinnung im KH war bekam ich plötzlich Schmerzen im unteren Rücken, hatte schon Bammel, dass es die Nieren sind. Den Arzt darauf angesprochen, der nahm mir dann die Ängste und meinte, dies wäre normal, das kommt vom Knochenmark.

Aber ich kann dich verstehen, bei jedem Ziehen oder Knochnschmerzen bekommt man teils Panik und stellt sich immer so einen Käse mit vielen Löchern vor. :(

gast antwortete auf Knochenschmerzen durch Chemo
10 Juli 2012 02:58
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Hallo Pat,
Erst einmal wollte ich mich für Deinen tollen Blog bedanken. Da ich im Moment ein paar Sorgen habe, raubt es mir den Schlaf und suche Abwechslung. Die Mischung aus Wortwitz, Kämpfergeist und guter Analytik haben mir gut gefallen.
Jetzt zu Deinem Thema. Ich finde Du machst ein wichtiges Thema auf. Meine Mutter ist auch vom MM betroffen und wenn Du die Krankheitsgeschichte guter Teil lesen möchtest dann unter Der Rubrik Gedanken zum Leben (und Tod) Stichwort 6 Jahre Mitt. MM gut Leben findest Du mehr.
Letztes Jahr Stand ja nach dem 80. Geburtstag die Chemotherapie an und wir haben für meine Mutter Lenalidomid rausgehandelt. Das ist ein 3 wöchiger Zyklus, dann 7 Tage Pause. Ich habe mit dem Arzt Gottseidank eine unübliche Dosierung für den ersten Zyklus herausgehandelt 15 mg statt 25 mg. Am Anfang war alles tippitoppi, dann kamen zum Ende üble Knochenschmerzen dazu. Wir alle dachten das wären Lebenwirkungen des Medikaments und sie verschwanden auch wieder in der Einnahme freien Zeit. Alles klar dachte ich und habe die Nebenwirkung gleich an die Firma gemeldet. Die müssen nämlich jeden Verdachtsfall aufnehmen. Beim zweiten Zyklus hat der Onkologe die Dosis nocheinmal reduziert und die Schmerzen waren zunächst weg. Alles klar dachte ich und fand mich bestätigt, niedrige Dosis und alles passt. Aber wieder in etwa zur selben Zeit kamen die Schmerzen wieder. Jetzt habe ich leider versagt... Meine mutter wollte dann nicht mehr und hat erst einmal die therapie abgebrochen, statt starke Schmerzmittel zu nehmen. Außerdem hat das Lena die leichtesten runtergeprügelt als ob kein morgen gäbe. Erst mal wieder Pause war angesagt und wir haben ein gutes Weihnachten verbracht. Nur Abbrechen und nix machen rächt sich. Ich habe mich in der Zeit mit dem Thema Ansprechen, Knochenschmerzen und Tumorlysesyndrom eingängig beschäftigt, da mir eine Sache nicht aus dem Kopf ging. Kann es sein, dass wenn 2Bedingungen gelten, hohe Tumorlast und sehr gutes Ansprechen zusammenkommen, dass es dann zu brutalen Knochenschmerzen kommen kann? Vor zwei Monaten hat dann meine Mutter wegen mittlerweile schlechten Nierenwerten und schlechtem Allgemeinzustand die nächste Chemotherapie bekommen, diesmal sollten es 4 Zyklen Bendamustin sein. Nach dem ersten Zyklus hat meine Mutter wieder so höllische Schmerzen bekommen, dass diesmal ohne Morphin nix mehr ging. mein erster Gedanke war Bendamustin scheint ja scheiße gut zu wirken, aber bitte zu welchem Preis? meine Mutter bekommt also die zweit Infusion und obwohl privat wollten sie sie am Donnerstag loswerden, da sie aber Gottseidank lieber Schutzengel infektzeichen hatte noch zur Beobachtung behalten. Am Wochenende passierte was nicht passieren darf: Krämpfe, herzrhythmusstörungen wegen rekompensierte Niereninsuffizienz aufgrund von akutem Nierenversagen. Ich möchte mir nicht ausmalen wenn das zu Hause passiert wäre... Jetzt weiß ich es muß Engel geben, so viel Glück im Unglück ist nicht berechenbar. So aber jetzt zu Deinem Thema: hohe Tumorlast heißt oft starke Resistenz gegen die Medikamente, ergo Leichtketten runterprügeln findet nicht statt, frühes Krankeitsstadium kannste Leicchtketten prügeln sind ja nicht so viele... Aber gutes Ansprechen auf die Therapie und hohe Tumorlast ist ganz schlecht. Was bei meiner Mutter noch hinzukommt, die Wirbelsäulen MRTs, CTs sind zwar typisch für MM, aber erklären nicht die dramatischen Rückenschmerzen. Ich stelle mir das so vor das ist wie bei Star War's als die Todessterne vernichtet werden, durch die massive Zellzerstörung kommt es an den befallendsten Stellen zu üblen Schmerzen, das Thema Tumorlysesyndrom erspare ich Dir das ist im Moment nur unser Problem.
Frag doch mal nach, ob es unbedingt sein muss die Leichtketten so runterzuprügeln oder ob eine Dosisreduktion evtl. Möglich wäre, dann gute Schmerzmittel bloß nicht vor Morphin Angst haben, extrem gut auf die Niere achten. Ansonsten sehen die Zeichen gut aus, dass die Therapie gut anschlägt und Deine Mutter wie meine Mutter nach erfolgreicher Therapie einen 2. Frühling erlebt. Ich Drücke Dir jedenfalls ganz fest die Däumchen Tag und Nacht...)
Lg Simone