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Pinonella antwortete auf ITHAKA-Studie....sollte ich teilnehmen?
03 Juni 2022 11:09
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    11 Februar 2022
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Hallo Miregal,
danke für deine Post.

Das ist meine Befürchtung. Habe jetzt noch mal an die Klinik geschrieben und die Stammzellsammlung erneut hinterfragt.
In der Studie wird das auch empfohlen.

Habe aber leider beim Sekretariat zuvor die Antwort auf die Frage erhalten, es würde zu keiner Stammzellentransplantation kommen, ich müsste erst Behandlungspfllichtig sein. Einer weiteren Behandlung wäre nach Medikation ohne weiteres möglich. Man warte auf meine Mitteilung zur Studienteilnahme. Einen Termin zur Klärung von Fragen bzgl. Studienteilnahme gibt es wohl nicht. Erst Termin bereits mit Diagnostik. Da werde ich meine Fragen an meinen Onko richten.

Allerdings kann der mir auch nicht beantworten wie oft ich vor Ort sein werde etc.
So hab ich das jetzt nochmal hinterfragt u. warte auf eine Antwort.

Auch bei meinem Onkotermin werde ich das erneut hinterfragen. Bisher habe ich noch keine weitere Uniklinik angefragt.
VG
Anthro

03 Juni 2022 06:23 - 03 Juni 2022 06:25
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    17 Mai 2019
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Das Problem mit Lenalidomid ist, dass es die Neubildung von kranken Stammzellen (und eben auch gesunden) unterdrückt. Nach längerer Revlimidgabe können so im Allgemeinen nicht mehr genug Stammzellen gesammelt werden. Die Stammzellensammlung erfolgt deshalb meist 3-6 Monate nach Therapiebeginn. (in der sich das Verhältnis kranker zu gesunden Stammzellen bereits signifikant gebessert hat) Ich denke aber, dass sich die Stammzellen nach längerer Therapiepause wieder regenerieren (Im Gegensatz zu Melphalanbehandlung). Es gibt inzwischen wirkungsvolle Hormone, die die Stammzellenproduktion bzw. Ausschwemmung in den Blutkreislauf stark anregen (ohne Mobilisierungschemo). Man nennt das dann Steady-state Mobilisierung. Wurde vermehrt während der Coronaphase angewendet, um die starke Immunsuppresion nach der Mobilisierungschemo zu vermeiden.(ist leider kostenintensiv, die Spritze kostet etwa 7000€) Ich würde das nochmal mit deinem Onkologen erörtern.
Letzte Änderung: 03 Juni 2022 06:25 von miregal.

Pinonella antwortete auf ITHAKA-Studie....sollte ich teilnehmen?
22 Mai 2022 12:19
  • Pinonella
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    11 Februar 2022
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Hallo Zusammen,

vielen Dank für eure Posts.....
Hallo Miregal,

tatsächlich haben die Labore, die mein Onko beauftragt hat, ein Plasmazellmyelom diagnostiziert. Sie haben die FACS-Analyse/Mikroskopie/ Immunhistochemie
beurteilt. Die überwiegend diffuse, aber auch kleinförmige Vermehrung von Plasmazellen.

Nun etwas aus dem pathologisch-anatomischen Bericht:

..."monoklonale Plasmazellpopulation lambda mit Expression von CD56."
..."in der immunhistochemischen Untersuchung reagieren die Plasmazellen (CD138) überwiegend pos. für Immunglobulin-Leichtketten Lambda, nur einzelne kappa-
positive Plasmazellen. Einzelne kleine B-Lymphozyten sind pos. für CD20 und auch neg. für Zyklin-D1."

Aus der Zytogenetik:
In der Region 1q21 ein zusätzliches Signal für CKS1B- Genort
dto. 5p15/9q22/15q22 ein zusätzliches Signal für Region 5p15
dto. 13q14/21q22 ein zusätzliches Signal für Region21q22

Ein intensitätsreduziertes Signal für den Anteil eines IGH Genorts

Es lässt sich ein chromosomal aberranter Klon mit einem Zugewinn der Chromosomenregion 1q21 sowie (partiellen) Trisomien 5 und 21 nachweisen.
Dieser Befund steht im Einklang mit einem Plasmazellmyelom. 1q21 Zugewinne gehenbei Plasmazellmyelomen nach Sonneveld....mit einem aggrresiven
Erkrankungsverlauf einher". Die Laborwerte vor der Nierenbiopsie waren etwas schlechter als meine bisher schlechten Werte.

Soviel zu den Äußerungen der Labore. Dachte mir, es kann doch kein Plasmazellmyelom sein.

Ich selbst habe dann für mich gedacht, hey, das ist ein SMM asymtomtisch, was auch Heidelberg bestätigte, mit Hinweis Hochrisiko. Nach Fettgewebsaspiration/
MRT/Nierenbiopsie, Labor ist das nun mein Ausgangspunkt in Heidelberg. Ein Bence Jones schon vor 6 Jahren diagnostiziert. Laut der Ärztin wäre ein Übergang in ein behandlungspflichtiges Myelom absehbar.

In der interdisziplinären Turmorbord hätten sich die Ärzte auf die ITHAKA- Studie festgelegt und nicht wie zuvor benannte IMOCEL-Studie (wait and watch).

Ich habe schriftlich nach der Stammzellensammlung gefragt und erhielt die Antwort:

"Eine Stammzelltransplantation hat mit der Studie nichts zu tun, die möglichen Behandlungsarme sind in der Patienteninformation beschrieben.
Falls eine Stammzelltransplantation irgendwann zur Sprache käme, würde eine stattgefundene Therapie im Rahmen der ITHACA Studie keinen Hinderungsgrund darstellen."

Du vermutest zu Recht, dass es sich um eine Phase 3 Studie handelt. Auf diese Studie hat man hier im "myelom.org) auch Zugriff. Sie ist natürlich nicht ausführlich.


Hallo Markus,

ich habe in Heidelberg noch mal zur Studie nachgefasst, ob es realistisch ist, dass die Studie bis zu meiner Entscheidung vielleicht geschlossen wird. Dies wurde
verneint, ich hätte genügend Zeit. So habe ich auf jeden Fall noch bis Ende Juni (Mein Onko Termin), bis ich mich entscheiden kann.

Die Dauertherapie, die du benennst, macht mir ebenfalls Sorgen. Nicht nur das eine Entfernung von 300 km zu berücksichtigen ist, als auch die entstehenden
Kosten je Aufenthalt. Hinzu kommt, dass ich ja jeden Arztbesuch/Behandlung/Medikation mit Heidelberg bespreche.

Und du hast Recht, mit der Stammzellensammlung s.o., die ist hier nicht vorgesehen. Ich habe Angst, sollte ich an der Studie teilnehmen, mir Wege verschlossen
werden, die dann nicht mehr möglich sind aufgrund der Medikation bzw. eine Sammlung unmöglich wird.

Ich bin sowas von hin und hergerissen und weiß noch nicht, was ich machen soll. Ich möchte meine Chance nicht vertun, eine Behandlung zu erhalten, die ein
progressionsfreies Überleben zeigt, mir aber auch keinen Weg verbauen.

Leider weiß ich nicht, wie ich anhand mir vorliegenden Unterlagen feststellen kann, wieviel "besagte" Kopien von 1q21 vorliegen. Vielleicht kann ich hierzu noch
eine Info bekommen. Denn das interessiert mich auch.

Noch einen schönen Restsonntag und

VG
Pionella

klein Grisu antwortete auf ITHAKA-Studie....sollte ich teilnehmen?
20 Mai 2022 22:20
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sitmmt, Plasmazellmyelom ist nur ein anderer Name für das Multiple Myelom.

Zitat wikipedia:
"Das Multiple Myelom (MM), kurz auch Myelom, häufig synonym verwendet Plasmozytom (früher auch myelogenes Plasmocytom) und weniger gebräuchlich: Plasmazellmyelom, Kahler-Krankheit bzw. Kahlersche Krankheit[1][2] nach Otto Kahler und Huppert-Krankheit nach Karl Hugo Huppert, ist eine von den Plasmazellen des Knochenmarks ausgehende Krebserkrankung, ein Non-Hodgkin-Lymphom des blutbildenden Systems."
de.wikipedia.org/wiki/Multiples_Myelom

Sonnige Grüße

Markus

Unknownuser antwortete auf ITHAKA-Studie....sollte ich teilnehmen?
20 Mai 2022 13:25
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Hey miregal,
ein Plasmazellmyelom ist nicht eine Plasmazellleukämie.
Plasmazellleukämie gibt es meinen Wissens nicht im Status MGUS und SMM. Beim Myelom muss man da auch Unterscheiden bei hohen Knochenmarkinfiltreationen kann es zu leukämischen ausschwemmungen aus dem Knochen kommen auch das ist dann keine PZL.

Mfg Matthias

"Am Ende ist alles gut, nur davor ist manchmal echt Scheiße"

20 Mai 2022 06:31 - 20 Mai 2022 06:33
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Hallo Pinonella,
du schreibst in deinem anderen Faden, dass ein Plasmazellmyelom diagnostiziert wurde. Dies ist eine schwierig zu therapierende Variante des Myeloms. Insofern besteht Handlungsbedarf. Die Ithaka Studie ist vermutlich noch die harmloseste Variante was die körperlichen Belastungen angeht. Stammzellen würde ich trotzdem sammeln lassen, wie Markus schon schreibt. Die meisten Studien schließen auch eine PZL aus.
Letzte Änderung: 20 Mai 2022 06:33 von miregal.