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UndineD. antwortete auf Schmerzattacken im Fuß
08 Feb. 2020 18:51
  • UndineD.
  • 0 Beiträge seit
    09 August 2026
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Hallo Arianne,
wie Nicole schon schrieb: Starke Schmerzen müssen ernst genommen werden!
Das kann allerlei sein. Gibt es Wirbelverletzungen, dadurch Beeinträchtigungen des Rückenmarks? Das kam mir spontan in den Sinn, da ich durch ebendiese Wahnsinnsschmerzen in den Beinen hatte. Da kam auch zunächst Niemand drauf, und da die Schmerzen nicht immer da sind... Ebenso kann Tumormasse auf Nerven drücken, und, und... (Nervenschmerzen werden meist als stechend/ brennend empfunden). Thrombose hab ich auch gerade, bei mir trifft so ein Schmerz da nicht zu.
Mit Schmerzmitteln ist das so eine Sache: Selbst "Akuttabletten" brauchen ca. 1/2 Stunde bis sie wirken. Novalgin ist etwas, was MM-ler nehmen dürfen, weil es nicht so die Nieren schädigt wie andere Mittel. Dauert aber auch etwa so lange bis man Wirkung spürt. Leider gibt es keine Wundermittel die sofort bei Bedarf wirken.
Nach meiner Erfahrung gibt es bei MM nichts, was es nicht gibt. Es können viele verschiedene Beschwerden u. Nebenwirkungen auftreten.
Ich würde schnellstmöglich den Arzt informieren, die Sache muss ergründet werden!
ICH BIN MEDIZINISCHER LAIE, NUR EINE GUT INFORMIERTE PATIENTIN!
Viel Erfolg!
L.G. Undine

Arianne antwortete auf Schmerzattacken im Fuß
08 Feb. 2020 17:43
  • Arianne
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  • 0 Beiträge seit
    09 August 2026
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Hallo Nicole,
vielen Dank für Deine Antwort! Ja, vielleicht ist der Orthopäde tatsächlich die erste Anlaufstelle. Da sie das erst seit der Behandlung mit VRD hat, haben wir es damit in Verbindung gebracht. Glaubst du, dass eine Thrombose so starke Schmerzen verursachen kann?
Und kennt jemand ein sehr schnell wirkendes Schmerzmittel, das sie bis zur richtigen Diagnose bei einer Schmerzattacke nehmen könnte? Es wär eine große Erleichterung, wenn sie die Schmerzen in der akuten Situation dämpfen könnte. Aber normale Schmerzmittel wirken nicht schnell genug (die Attacke ist in der Regel nach maximal 30 Minuten, was bei der Intensität der Schmerzen trotzdem sehr lang ist, vorbei) und ich bezweifle, dass diese auch stark genug wären.
Bei der Onkologin oder sonstigem Arzt muss meine Mutter die Schmerzen wohl mit mehr Nachdruck beschreiben. Wenn sie dort ist, geht es ihr ja verhältnismäßig gut. Da kann man sich dann gar nicht vorstellen, dass sie plötzlich so unter Schmerzen leidet. Was das bedeutet, weiß man erst wenn man dabei war.
Viele Grüße !

Logopädin antwortete auf Schmerzattacken im Fuß
08 Feb. 2020 16:54
  • Logopädin
  • Offline
  • 422 Beiträge seit
    06 Februar 2016
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Hallo Arianne,
stechende Schmerzen sind sehr wohl für eine PNP typisch, aber nicht in dieser Intensität.
Mein Rat - unbedingt genau abklären lassen - und die Heftigkeit der Symptome verdeutlichen.
Das muss ernst genommen werden.
Das Problem ist hier vermutlich, dass die Onkologen mit "Füßen" nichts anzufangen wissen - dafür sind
im Nornalf die Orthopäden zuständig.
In diesem Fall müsste der Onkologe dafür sorgen, dass deine Mutter ganz schnell geröngt wird
und ein MRT des Fußes gemacht wird, um Thrombose oder Entzündung bzw. Bruch auszuschließen.
Evtl. würde auch ein Ultraschall Aufschluss geben. Aber dafür muss dann der Orthopäde konsultiert werden,
weil der sich in diesem Fall rein "fußmäßig" am besten asukennt und den Fuß beurteilen kann.
Liebe Grüße
Nicole

Schmerzattacken im Fuß wurde erstellt von Arianne
07 Feb. 2020 19:44
  • Arianne
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  • 0 Beiträge seit
    09 August 2026
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Guten Abend an alle!
Wir sind derzeit ratlos und ich würde mich über Erfahrungsberichte oder Tipps freuen. Meine Mutter (sie hat vor kurzem den 4. Zyklus VRD hinter sich gebracht) bekommt schon seit dem ersten Zyklus völlig unerwartet sehr starke Schmerzattacken, nur im rechten Fuß. Sie schwitzt dann vor Schmerzen (manchmal schreit sie). Das dauerte bis jetzt 15 bis 30 Minuten pro Schmerzattacke. Danach ist sie mehrere Stunden völlig erschöpft. In der Regel war nach einer Schmerzattacke ein paar Tage Ruhe. Ansonsten hat sie keine Schmerzen und nimmt auch keine Schmerzmittel. Sie hat seit der Behandlung Kribbeln in der Füßen, aber das ist erträglich. Ihre Onkologin meinte, die beschriebenen Schmerzen seien nicht für eine PNP typisch.

Die Schmerzattacken sind sehr schwer zu ertragen und belasten. Kennt jemand von Euch diese Symptome oder hat jemand eine Idee, was wir tun könnten? Wir wissen gerade nicht weiter.
Vielen Dank schon jetzt!
Arianne